Über mich
Roland Hentschel, Hochzeitsfotograf aus Herne
Ich wohne in Herne, fotografiere im ganzen Ruhrgebiet und fahre für besondere Tage auch weiter. Über zweihundert Hochzeiten habe ich begleitet, bei Google stehen 4,9 von 5 Sternen aus 25 Bewertungen. Wichtiger als beide Zahlen ist mir der Satz, den Paare hinterher am häufigsten sagen: dass sie mich kaum bemerkt haben.

- Zuhause
- Herne, mitten im Ruhrgebiet
- Geboren
- in Beuthen, Polen
- Davor
- Redakteur für Digital- und Printmedien
- Hochzeiten
- über 200 begleitet
- Bewertungen
- 4,9 von 5 bei Google, aus 25 Stimmen
- Anfahrt
- 50 Kilometer ab Herne inklusive
Vom Schreiben zum Fotografieren
Geboren bin ich in Beuthen in Polen, aufgewachsen bin ich hier im Revier. Mein erster Beruf hatte mit Kameras wenig zu tun: Ich war Redakteur für Digital- und Printmedien und habe jahrelang aufgeschrieben, was Menschen erlebt haben.
Das steckt bis heute in meiner Arbeit. Ich denke in Szenen und in Abläufen, nicht in einzelnen hübschen Bildern. Eine Hochzeit hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende, und meine Aufgabe ist, diesen Bogen so festzuhalten, dass ihr ihn in zehn Jahren noch einmal durchlaufen könnt, ohne dass jemand daneben sitzen und erklären muss, was da gerade passiert ist.
Irgendwann war die Kamera nicht mehr das, womit ich meine Freizeit verbracht habe, sondern das, wovon ich lebe. Inzwischen sind es weit über zweihundert Hochzeiten, die allermeisten davon zwischen Herne, Bochum und Recklinghausen.
Unaufdringlich ist keine Floskel
Es ist die Beschreibung dessen, was ich tue und was ich lasse. Ich rufe nicht in die Trauung hinein. Ich stelle niemanden um, weil das Licht zwei Meter weiter besser wäre. Ich unterbreche keine Umarmung für ein Bild von vorn. Ihr sollt euren Tag erleben und nicht meine Regie.
Gleichzeitig heiße ich nicht unsichtbar. Ich habe den Raum im Blick, sehe, wenn eure Mutter hinten still wird oder wenn der Trauzeuge den Zettel aus der Tasche zieht, und bin dann schon da. Zurückhaltend arbeiten heißt aufmerksam sein, nicht abwesend.
Gestellt wird nur, was gestellt gehört: die Gruppenbilder, damit alle einmal ordentlich zu sehen sind, und eine halbe Stunde zu zweit. In der bekommt ihr kleine Aufgaben statt Posen, weil Menschen, die etwas tun, echter aussehen als Menschen, die stillhalten sollen.
Vom kleinen Kreis bis zur großen Feier
Ich fotografiere Trauungen mit acht Gästen im Standesamt genauso wie Feiern mit zweihundert Menschen im Saal. Die Pakete unterscheiden sich in den Stunden, nicht in der Sorgfalt: Auch die kurze Begleitung bekommt dieselbe Nachbearbeitung und dieselbe Galerie.
Was ihr in jedem Fall bekommt, sind Bilder, auf denen ihr aussieht wie ihr. Keine Katalogposen, keine Farbmode, die in fünf Jahren nach genau diesem Jahr aussieht. Ich bearbeite zurückhaltend, damit die Bilder auch dann noch stimmen, wenn eure Kinder sie anschauen.
Und ihr bekommt Verlässlichkeit: Antwort auf eure Anfrage innerhalb von 24 Stunden, eine Vorschau in den ersten beiden Wochen und die vollständige Galerie nach sechs bis acht Wochen. Ich nehme nur eine Hochzeit pro Tag an, damit euer Tag nicht um 16 Uhr endet, weil ich weiter muss.
Wenn die Kamera aus ist
Fußball und Fitness halten mich in Bewegung, was bei zwölf Stunden auf den Beinen keine schlechte Idee ist. Ansonsten interessieren mich Technik und Design, ich reise gern, und zuhause steht ein Aquarium, an dem ich mehr Zeit verbringe, als ich zugeben möchte.
Aquascaping erklärt vermutlich mehr über meine Arbeit als jeder Werbesatz: Man richtet alles sorgfältig ein, wartet wochenlang, greift möglichst wenig ein und freut sich, wenn es am Ende aussieht, als wäre es von selbst so gewachsen. Genau das versuche ich auch an einem Hochzeitstag.


